Einzel- und Mehrbenutzersysteme
UNIX ist von Anfang an als ein Mehrbenutzersystem konzipiert. Daher braucht man, bevor man mit dem System arbeiten kann, ein Benutzerkonto, einen Benutzernamen und ein dazugehöriges Passwort. Anders als bei Windows kann man sich selbst kein Konto eröffnen. Dieses Aktion ist unter Unix normalerweise nur dem Administrator erlaubt. Erst wenn man einen Account besitzt kann man sich auf dem Computer anmelden und damit arbeiten. Genauso ist es möglich, dass mehrere Benutzer gleichzeitig auf ein und demselben Rechner arbeiten. Man hat bei Linux die Wahl, per Netzwerk auf einem Server und dessen Festplatten zuzugreifen, oder auf dem lokalen Computer zu arbeiten. Linux verwaltet die vorhandenen Ressourcen so, dass alle angemeldeten Benutzer angenehm nebeneinander arbeiten können.
Windows ist dagegen ursprünglich ein Einzelplatzsystem. Die ersten Windows Versionen erfordern keinen Login. Es gibt jedoch inzwischen ebenfalls Funktionen wie das Netzwerk- oder Family-Logon, jedoch dienen diese Dienste nur dazu, dass der Desktop und andere persönliche Dinge individuell gespeichert werden. Windows 95 bis ME besitzt zwar eine gewisse Netzwerkfunktion, das hat jedoch mit einem Mehrbenutzersystem nur wenig zu tun. Es ist nicht in der Lage, mit mehreren Benutzern gleichzeitig umzugehen. Diesen Nachteil versucht Microsoft seit einigen Jahren mit seiner NT-Serie auszugleichen.
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