Allosterische Enzyme bestehen meist aus mehreren Untereinheiten. Die Bindung von einem oder mehreren Modulatoren bewirkt oft Konformationsänderungen in anderen Domänen. Dies führt zu einer positiven bzw. negativen Modulation der Enzymaktivität. Dieser Effekt ähnelt der Kooperativen Bindung bei nicht-Enzym-Proteinen (vergleiche O2-Bindung an Hämoglobin) und weißt deshalb ebenfalls oft eine sigmoide Reaktionskinetik auf.
Die Reaktionskinetik von homotrophen allosterischen Enzymen reagiert stark auf die Modulatorkonzentraion. Das Verhalten von heterotropen allosterischen Enzymen ist schwer zu verallgemeinern. Oft verändert sich mit der Modulatorkonzentration der Km Wert ohne dass sich Vmax verschiebt. So kann ein nahezu hyperbolischer Verlauf bei Verringerung von Km auftreten. Bei manchen Enzymen verändert sich jedoch der Wert für Km, bei gleichzeitiger Verschiebung von Vmax, kaum.
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