Schnuppern am Studium: In dieser Woche können Schüler an der Hochschule Niederrhein in die Vorlesungen kommen, um die Realität in den Hörsälen kennen zu lernen. Die Forscher haben herausgefunden: Mehr als die Hälfte von ihnen entscheidet sich für ein Studium.
Keine neue Hochschule im Hauptquartier, aber vielleicht einige neue Studienplätze im Textil-Fachbereich der Hochschule Niederrhein (HN) - so sieht es für Mönchengladbach aus, seit im Landes-Wissenschaftsministerium gestern eine erste Entscheidung über den geplanten Aus- und Neubau von Fachhochschulen gefallen ist.
Der Spagat geht weiter: 1200 Erstsemester haben gestern in Mönchengladbach ihr Studium begonnen. Die Hochschule ist zu fast 140 Prozent ausgelastet - und muss daher kämpfen, die Qualität der Lehre zu sichern.
Im Herbst sollte der erste Spatenstich für einen moderneren Campus der Hochschule getan werden. Doch dieser Plan verzögert sich. Das Land hat noch nicht das nötige Geld freigegeben. Jetzt kann es wohl erst im Frühjahr losgehen.
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Die WFMG ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen und erster
Ansprechpartner für Unternehmen in Mönchengladbach. An der WFMG
sind neben der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach
auch namhafte, international tätige Unternehmen beteiligt. Das breite
Beratungs- und Dienstleistungsangebot beinhaltet ebenfalls die
Betreuung ausländischer Unternehmen und die Organisation von
Auftritten auf internationalen Messen. Ein weiterer Schwerpunkt der
Arbeit ist die Vermarktung von Gewerbeflächen und Immobilien. Wir bieten ein modernes Arbeitsumfeld und eine gute Arbeitsatmosphäre in einem jungen, dynamischen Team.
Stillstand ist für Utto Reugel ein Gräuel. Ihn reizt es, sich als Unternehmer immer wieder neu zu erfinden, „etwas zu machen, was andere noch nicht gemacht haben“. Seine Biografie beweist, dass er diese Maxime durchzieht: Er hat 1978 das erste Sonnenstudio Deutschlands aufgemacht - in Rheydt. Davor betrieb er einen Teeladen und exportierte aromatisierte Tees aus Holland. Ende der 70er Jahre war das „der Hammer überhaupt“, sagt Reugels. Damals studierte er noch Betriebswirtschaft an der Hochschule Niederrhein. Nach dem Sonnenstudio kamen die Fitness-Studios - und Reugels blieb seitdem der Branche treu. Neuerungen gab es trotzdem immer - etwa einen Veranstaltungsservice.
Eine Fachhochschule Energie, ein Innovationspark Energie und ein Golfpark mit Ferienhäusern - das sind einige der Ideen für die Zeit nach dem Abzug der Briten. Wenn sich die Stadt sputet, bezahlt das Land die neue Hochschule.
Die Menschen werden immer größer, ihre Proportionen verändern sich, aber die Konfektionsgrößen nicht. Das soll anders werden. In einer wissenschaftlichen Untersuchung werden 12000 Männer, Frauen und Kinder gescannt. Um zukünftig einheitliche Maßangaben zu gewährleisten.
Von Felix Kuchmanns Arbeiten als Elektotechnik-Student profitiert die halbe Nation - zumindest jeder, der im Internet surft oder Kabelfernsehen schaut. Denn dafür braucht man Glasfasernetze und spezielle Verstärker, die die Signale verteilen und lange Übertragungsstrecken ermöglichen. Diesen optischen „High-Power-Verstärkern“ hat sich der 27-Jährige in seiner Abschlussarbeit gewidmet. Dafür hat er mit einem Mönchengladbacher Unternehmen kooperiert, das Glasfasernetze zur optischen Datenübertragung entwickelt und vertreibt. Die Hochschule Niederrhein verlieh ihm für seine Erfolge den mit 1500 Euro dotierten Ewald-Kalthöfer-Preis, den der Unternehmer Rolf Kalthöfer gestiftet hat. Inzwischen arbeitet Kuchmann als Projektingenieur für den amerikanischen und kanadischen Markt bei einem Mönchengladbacher Unternehmen, das Systeme für Parkhaus- und Freizeitanlagen entwickelt.
Quelle: Rheinische Post vom 15. Juli 2008
Erst musste der Showkampf mit Boris Becker im Hockey-Park abgesagt werden, gestern wurde gleich der komplette Klassik-Sommer mit drei Opern und einer Gala gestrichen. Der Grund: Trotz zum Teil renommierter Solisten wie Barbara Cramm und Anna Maria Kaufmann waren bis jetzt für einzelne Veranstaltungen zum Teil nicht einmal 50 Karten verkauft. „Angesichts dieser Zahlen mussten wir die Notbremse ziehen“, sagte Michael Hilgers, Geschäftsführer der Hockey-Park-Betriebsgesellschaft, der RP. Geplant waren Aufführungen der Opern Carmen, La Traviata, Rigoletto und eine Open- und Operettengala.
„Normales Risiko“
Die Ernährungswissenschaftler an der Hochschule Niederrhein haben einen neuen Dekan: Professor Günter Wentzlaff ist von Kollegen, Hochschulmitarbeitern und Studenten des Fachbereichsrates für fünf Jahre zum Chef des Fachbereichs gewählt worden. Prodekan ist Professor Christof Menzel. In den übrigen Fachbereichen gab es keine Wechsel an der Spitze. Im Fachbereich Sozialwesen wurde mit Professor Michael Borg-Lauffs das Amt des Studiendekans und bei den Wirtschaftswissenschaftlern mit Professor Herbert Krause das Amt des Prodekans neu besetzt.
Quelle: Rheinische Post vom 12. Juli 2008
Studieren - aber was? Viele Schulabgänger sind ratlos. Die Studiengänge werden immer spezifischer. Studienberaterinnen helfen durch den Dschungel der Angebote und zeigen auch Abbrechern Alternativen auf.
Er fing als Lehrling bei der Sparkasse an, nächste Woche hört Manfred Verleysdonk als Vorstandsvorsitzender auf. Er hat die Bank zu einer der stärksten im Rheinland gebracht - und sich dabei selbst nie zu wichtig genommen.
Elektronikgroßhändler Linssen zieht um, auch ein Anlagenbauer mit 250 Arbeitsplätzen plant einen Neubau. Borussia und van Laack wollen erweitern. Damit ist der Großteil der Fläche verkauft. Es gibt aber auch Probleme.
Studieren auf Pump - das schreckt viele Studenten der Hochschule Niederrhein ab. Nur etwa 23 Prozent nutzen günstige Studienkredite der NRW-Bank. Viele schultern lieber eine doppelte Last und arbeiten nebenbei.
Jeder Student muss flirten können, findet Heike Kröpke. Das bedeutet für die Pädagogin: Menschen für sich einnehmen zu können. Diese Schlüsselqualifikation will sie an der Hochschule Niederrhein vermitteln.
Weil manche Gebäude der Hochschule viel zu alt sind und die Studenten zu wenig Platz haben, wird der Campus umgebaut. Betagte Häuser verschwinden. Labore und eine neue Bibliothek entstehen. Das Land zahlt dafür.
Die Hochschule Niederrhein (HN) gibt ihrem Mönchengladbacher Campus ein neues Gesicht. Bis zum Jahr 2012 sollen zwischen der Richard-Wagner-Straße und der Rheydter Straße einige uralte Hochschulgebäude abgerissen und durch neue Hörsäle, Labore und Seminarräume ersetzt werden.
Das Technologiezentrum der BP-Tochterfirma Industrial Lubricants Services an der Erkelenzer Straße wächst seit Jahrzehnten kontinuierlich: Gerade wurden für zwei Millionen Euro neue Prüfstände eingerichtet. Das Unternehmen gilt weltweit als einer der größten Industrieschmierstoff-Spezialisten und ein Ende des Wachstums ist noch nicht in Sicht: „Für die Zukunft ist ein weiterer Ausbau geplant“, sagt Geschäftsführer Hans-Jürgen Müller. Dafür wurden nach und nach benachbarte Grundstücke des Betriebsgeländes hinzu gekauft. Und auch die Zahl der Mitarbeiter soll weiter steigen.
Vorstandssitzung
Ort:
imat-uve GmbH
c/o Magna cum MG e.V.
Krefelder Str. 687-689
41066 Mönchengladbach
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Wie feiert ein Architekt das 20-jährige Bestehen seines Unternehmens? Indem er sich hochkarätige Gäste einlädt, darunter einen Pfarrer, eine Erzieherin und Unternehmer, und mit ihnen über Bauen und Wohnen diskutiert.
Ein bisschen Psychologie gehört immer dazu, wenn der Architekt den Bauherren zufrieden stellen will. Denn schlussendlich entscheiden nicht nur Optik und Funktionalität darüber, ob ein Bauprojekt gelungen ist, sondern die Menschen, für die es konzipiert wurde. Dr. Burkhard Schrammen baut Lebensräume für Menschen mit Behinderung, Bürogebäude für die Industrie, Einfamilienhäuser, Schulen und Kirchen oder eine ganze Arena für den Hockeysport. Und so unterschiedlich seine Projekte in den vergangenen 20 Jahren waren, so illuster waren auch seine Gäste.
„Das hier ist wohl das lebendigste Gebäude auf dem Campus“,stellte der Rektor der Hochschule Niederrhein,Hermann Ostendorf,bei der Eröffnung der Kindertagesstätte „Campus-Zwerge“ in Mönchengladbach fest. Und nahm gleich etwaigen Klagen um die Störung der akademischen Ruhe die Luft aus den Segeln: „Kinderlärm ist Zukunftsmusik!“
SMS Meer hat ein Bürogebäude für acht Millionen Euro und eine Schwerlast-Halle gebaut. Denn 220 Mitarbeiter der Leverkusener Firma Eumuco sollen in Gladbach integriert werden. Die ersten haben ihre Büros nun bezogen.