Die Übernahme des Düsseldorfer IT-Spezialisten „Bürokommunikation Rennen“ Anfang 2006 hat sich für Rolf Kalthöfer bezahlt gemacht: Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr den Umsatz um 25Prozent auf neun Millionen Euro steigern. Neben Telefon- und Sicherheitstechnik bietet Kalthöfer nun auch IT-Systeme. Erster Erfolg: ein Auftrag des Institutes für Datenverarbeitung in Düsseldorf, das 1500 Computer bestellte.
Kalthöfer hat sich durch die Übernahme von einem Dienstleister zu einem auch im Handel tätigen Unternehmen entwickelt. Inzwischen beschäftigt der 57-jährige Sohn des Firmengründers Ewald Kalthöfer 50 Mitarbeiter. „Mit der Übernahme sind wir für die Zukunft gut gerüstet. Die Arbeitsplätze sind gesichert. Die Ausbildungsquote von zehn Prozent will ich beibehalten“, sagt der Firmenchef.
Mehr als 1000 Kunden, darunter Krankenhäuser, Altenheime, Hochschulen und Stadtverwaltung betreut Kalthöfer. Derzeit lassen viele ihre Telefonanlagen für die Internet-Telefonie umrüsten. Seit 1997 vergibt Kalthöfer zudem den Ewald-Kalthöfer-Preis an der Hochschule Niederrhein. Geehrt werden herausragende Diplomanden in Informatik/Elektronik.
Quelle: Rheinische Post vom 14.März 2007
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