Extra Tipp vom 8. April 2007

Autor: Magna cum MG 

Wo es die Verbindung macht...

Zusammen mit Unternehmen und Institutionen aus Mönchengladbach wollen drei pfiffige Köpfe mit ihrem Projekt „Magna cum MG“ das Innovationspotential der Hochschulstudenten fördern und den Standort MG mit eigenen Nachwuchskräften stärken. Erstes Vorhaben: eine Praktikumsbörse.

Mönchengladbach (who). Gut ein halbes Jahr ist es her, dass Daniel Bauer und Axel Rothenbücher ins Gespräch kamen über den Hochschulstandort Mönchengladbach. „Wir haben hier in Mönchengladbach etwa 6000 Studenten, die aber nach unserem Geschmack nicht den Stellenwert haben, der ihnen zukommt“, meinen beide unisono. Es fehle an Lobbyarbeit für die Kommilitonen, fanden Bauer und Rothenbücher und entwickelten das Projekt „Magna cum MG“. Ziel: „Wir wollen Schnittstelle sein zwischen Bildungslandschaft, Wirtschaft und Politik“, verdeutlicht Daniel Bauer. Der 23-jährige Jurastudent engagiert sich ebenso wie BWL-Student Axel Rothenbücher (21) bei der Jungen Union Mönchengladbach. Über die politische Arbeit haben beide natürlich Kontakte, die für das Projekt genutzt werden. Über die JU stieß Martin Heinen zum Projekt hinzu, als Förderer stehen die Ratsherren Dieter Breymann und Dr. Hans - Peter Schlegelmilch hinter dem Projekt.
Die guten Kontakte zahlen sich bereits beim ersten Projekt von „Magna cum MG“ aus: „Wir haben eine Praktikumsbörse für Studenten der Hochschule Niederrhein installiert“, sagt Martin Heinen. Dazu hat das Trio im Internet unter www.praktikum-mg.de eine Plattform eingerichtet, auf der sich die Unternehmen darstellen können, die Praktikumsplätze anbieten. Das tun bereits die städtische Marketinggesellschaft MGMG, die Jessen Baugesellschaft, der Versicherungs- und Finanzdienstleister Debeka und der Testdienstleister für Automobil- und Luftfahrtzulieferer imat-uve. Einer der Geschäftsführer bei imat-uve ist übrigens Dr. Hans - Peter Schlegelmilch - ein Umstand, der das Motto von „Magna cum MG“ verdeutlicht: Die Verbindung macht's. Natürlich muss man nicht Mitglied der Jungen Union sein, um die Praktikumsbörse zu nutzen - die ist grundsätzlich für alle offen. „Die Studenten können sich das Unternehmen rauspicken, das ihnen am meisten bringt“, erläutert Germanistikstudent Martin Heinen (24). Von der Internet-Plattform profitieren damit Studenten und Wirtschaft gleichermaßen. Positiver Nebeneffekt: Der Standort Mönchengladbach kann gestärkt werden. „Letztlich geht es ja auch darum, die Studenten hierzuhalten und sie dazu zu bringen, sich nach dem Studium in Mönchengladbach niederzulassen“, erklärt Axel Rothenbücher.
Mittlerweile planen die Drei von „Magna cum MG“ ein zweites Projekt: „In Düsseldorf gibt es jede Monat eine große Uni-Party. So etwas hätten wir auch gern in Mönchengladbach“, sagt Daniel Bauer.

Zum Originalartikel: http://www.extra-tipp-moenchengladbach.de/index.php?id=2536&doc=8284&doc=8284


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