Van Laack bekommt Nachbarn. Projektentwickler Manfred Langen baut mit dem Büro Hartmann Architekten nebenan ein elegantes 20 Meter hohes Bürogebäude. Erste Mieter melden Interesse an. 2008 soll alles fertig sein.
Was er damit meint? Das sechsgeschossige Bürohaus, das der Inhaber von Hartmann Architekten im Auftrag von Projektentwickler Manfred Langen entworfen hat, öffnet sich durch eine schwungvolle „Z“-förmige Bauweise zu allen anliegenden Straßen. „Jedes Büro hat hier Eckbürocharakter“, schwärmt Hartmann. Auf 8000 Quadratmeter sollen demnächst Mitarbeiter verschiedener Firmen, Freiberufler oder Ärzte einziehen. Erste auswärtige Interessenten gibt es offenbar schon. Sobald eine Vorvermietung von etwa 20 Prozent erreicht wird, soll der Bau beginnen, hat Manfred Langen angekündigt, der das Grundstück von der Hochtief-Tochter „Area of Sports“ gekauft hat. Dieses Jahr könnte es bereits soweit sein.
Mit dem „N1 Office Park“ (N1 steht für Nordpark 1), so der offizielle Name, bekommt das Gesicht des Nordparks noch modernere, elegantere Züge. Durch die exponierte Lage an der Hennes-Weisweiler-Alle, gleich neben dem Verwaltungszentrum von Van Laack, wird die Glasfassade des Bürokomplex von weitem sichtbar sein. Das markante Entrée, zwei lichtdurchflutete, überdachte Eingangsbereiche getragen von sechs Stahlstelen, sind das Markenzeichen. Mit einer Höhe von 20 Metern ist es doppelt so hoch wie das Van-Laack-Gebäude. Die Büroeinheiten sollen je nach Mieterwunsch flexibel gestaltet werden, so Hartmann. „Wir können die gesamte Bürofläche an einen Interessenten vermieten oder die Einheiten einzeln vermarkten“, erklärt der gebürtige Korschenbroicher, der in der Stadt vor allem durch seine Ideen zum ehemaligen Stadttheater und den Plänen für das Bökelberg-Areal bekannt ist.
Im Erdgeschoss des „N1 Office Park“ soll eine kleine Gastronomie einziehen, auch eine Bankfiliale, Arztpraxen oder ein Fitnessstudio kann sich Hartmann gut vorstellen. Dazu gibt’s eine Grünfläche für den Mittags-Spaziergang und 220 Parkplätze (davon 70 in der Tiefgarage).
Was den Standort betrifft, sieht Hartmann keine Alternative zum Nordpark. „Für moderne Büroimmobilien gibt es nichts Vergleichbares in der Stadt“, sagt er. Das liege nicht nur an der hervorragenden Verkehrsanbindung und dem Image mit dem berühmten Nachbarn Borussia. Auch die „deutlich günstigeren Mieten“ im Vergleich zu Köln oder Düsseldorf sollen Firmen in Gladbachs Westen locken.
Quelle: Rheinische Post vom 20. Januar 2007
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