Textiler wollen an die Fördertöpfe

Autor: Magna cum MG 

Ohne Netzwerke geht in der Wirtschaft nichts mehr. Das wissen natürlich auch die Vertreter der wohl traditionellsten Branche der Stadt: der Textilwirtschaft.

Zehn namhafte Unternehmen aus Textil- und Modewirtschaft haben sich mit der Wirtschaftsförderung, der Standort Niederrhein GmbH und der Hochschule Niederrhein zusammengetan, um sich unter dem Motto „Texellence“ für den vom Land ausgeschriebenen Wettbewerb „Regio-Cluster“ zu bewerben. Die Firmen, darunter Alberto, Aunde, Imat-Uve, Junkers&Müllers, A. Monforts, Oerlikon Schlafhorst, Priess, Trützschler, Willy Schmitz und Van Laack, erhoffen sich über die gewöhnlichen Geschäftskontakte hinaus gehende Kooperationen. Das gemeinsame Ziel: Mönchengladbach soll sich als Standort profilieren, der von der Faser bis zum Kleidungsstück oder dem Autositz alle Facetten rund um das Thema Textil abbildet. Vom Land erhoffen sich die Beteiligten nicht nur personelle Unterstützung bei der Koordination der Initiative, sondern mittelfristig natürlich Fördergelder für einzelne Projekte. Das Land NRW hat im Rahmen der Ziel-II-Förderung der EU Millionen Euro für solche Netzwerk-Projekte („Cluster) in Aussicht gestellt. Am Freitag wollen die Vertreter der Unternehmen, der Hochschule und der Wirtschaftsförderung das Projekt auf der Fachmesse für den Textilmaschinenbau ITMA in München vorstellen.

„Wir erwarten langfristig ein starkes und wertschaffendes Netzwerk für alle Beteiligten in der Branche“, sagt Professor Marie-Louise Klotz, Dekanin des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Und natürlich soll das Netzwerk für weitere Unternehmen jenseits der Stadtgrenze offen sein. „Das könnte NRW-weit ein Modell werden. Jeder ist willkommen“, so Klotz.

Quelle: Rheinische Post vom 12. September 2007


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