Schnuppern am Studium: In dieser Woche können Schüler an der Hochschule Niederrhein in die Vorlesungen kommen, um die Realität in den Hörsälen kennen zu lernen. Die Forscher haben herausgefunden: Mehr als die Hälfte von ihnen entscheidet sich für ein Studium.
Keine neue Hochschule im Hauptquartier, aber vielleicht einige neue Studienplätze im Textil-Fachbereich der Hochschule Niederrhein (HN) - so sieht es für Mönchengladbach aus, seit im Landes-Wissenschaftsministerium gestern eine erste Entscheidung über den geplanten Aus- und Neubau von Fachhochschulen gefallen ist.
Der Spagat geht weiter: 1200 Erstsemester haben gestern in Mönchengladbach ihr Studium begonnen. Die Hochschule ist zu fast 140 Prozent ausgelastet - und muss daher kämpfen, die Qualität der Lehre zu sichern.
Im Herbst sollte der erste Spatenstich für einen moderneren Campus der Hochschule getan werden. Doch dieser Plan verzögert sich. Das Land hat noch nicht das nötige Geld freigegeben. Jetzt kann es wohl erst im Frühjahr losgehen.
Die Menschen werden immer größer, ihre Proportionen verändern sich, aber die Konfektionsgrößen nicht. Das soll anders werden. In einer wissenschaftlichen Untersuchung werden 12000 Männer, Frauen und Kinder gescannt. Um zukünftig einheitliche Maßangaben zu gewährleisten.
Von Felix Kuchmanns Arbeiten als Elektotechnik-Student profitiert die halbe Nation - zumindest jeder, der im Internet surft oder Kabelfernsehen schaut. Denn dafür braucht man Glasfasernetze und spezielle Verstärker, die die Signale verteilen und lange Übertragungsstrecken ermöglichen. Diesen optischen „High-Power-Verstärkern“ hat sich der 27-Jährige in seiner Abschlussarbeit gewidmet. Dafür hat er mit einem Mönchengladbacher Unternehmen kooperiert, das Glasfasernetze zur optischen Datenübertragung entwickelt und vertreibt. Die Hochschule Niederrhein verlieh ihm für seine Erfolge den mit 1500 Euro dotierten Ewald-Kalthöfer-Preis, den der Unternehmer Rolf Kalthöfer gestiftet hat. Inzwischen arbeitet Kuchmann als Projektingenieur für den amerikanischen und kanadischen Markt bei einem Mönchengladbacher Unternehmen, das Systeme für Parkhaus- und Freizeitanlagen entwickelt.
Quelle: Rheinische Post vom 15. Juli 2008
Die Ernährungswissenschaftler an der Hochschule Niederrhein haben einen neuen Dekan: Professor Günter Wentzlaff ist von Kollegen, Hochschulmitarbeitern und Studenten des Fachbereichsrates für fünf Jahre zum Chef des Fachbereichs gewählt worden. Prodekan ist Professor Christof Menzel. In den übrigen Fachbereichen gab es keine Wechsel an der Spitze. Im Fachbereich Sozialwesen wurde mit Professor Michael Borg-Lauffs das Amt des Studiendekans und bei den Wirtschaftswissenschaftlern mit Professor Herbert Krause das Amt des Prodekans neu besetzt.
Quelle: Rheinische Post vom 12. Juli 2008
Studieren - aber was? Viele Schulabgänger sind ratlos. Die Studiengänge werden immer spezifischer. Studienberaterinnen helfen durch den Dschungel der Angebote und zeigen auch Abbrechern Alternativen auf.
Studieren auf Pump - das schreckt viele Studenten der Hochschule Niederrhein ab. Nur etwa 23 Prozent nutzen günstige Studienkredite der NRW-Bank. Viele schultern lieber eine doppelte Last und arbeiten nebenbei.
Jeder Student muss flirten können, findet Heike Kröpke. Das bedeutet für die Pädagogin: Menschen für sich einnehmen zu können. Diese Schlüsselqualifikation will sie an der Hochschule Niederrhein vermitteln.
Weil manche Gebäude der Hochschule viel zu alt sind und die Studenten zu wenig Platz haben, wird der Campus umgebaut. Betagte Häuser verschwinden. Labore und eine neue Bibliothek entstehen. Das Land zahlt dafür.
Die Hochschule Niederrhein (HN) gibt ihrem Mönchengladbacher Campus ein neues Gesicht. Bis zum Jahr 2012 sollen zwischen der Richard-Wagner-Straße und der Rheydter Straße einige uralte Hochschulgebäude abgerissen und durch neue Hörsäle, Labore und Seminarräume ersetzt werden.
„Das hier ist wohl das lebendigste Gebäude auf dem Campus“,stellte der Rektor der Hochschule Niederrhein,Hermann Ostendorf,bei der Eröffnung der Kindertagesstätte „Campus-Zwerge“ in Mönchengladbach fest. Und nahm gleich etwaigen Klagen um die Störung der akademischen Ruhe die Luft aus den Segeln: „Kinderlärm ist Zukunftsmusik!“
Der nordrhein-westfälische Innovations- und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart kommt am Mittwoch (9. Januar 2008) nach Mönchengladbach. Während des Neujahrsempfangs der Hochschule Niederrhein ab 17.30 Uhr, zu dem Rektor Prof. Hermann Ostendorf einlädt, wird Pinkwart dem Ende vergangenen Jahres berufenen achtköpfigen Hochschulrat im Audimax an der Webschulstraße die Bestellungsurkunden übergeben.
Quelle: Rheinische Post vom 7. Januar 2008
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Initiativkreises fielen deutliche Worte. „Eine Unverschämtheit“ und „eine Frechheit“ war nach Meinung der Wirtschaftsbosse das Verhalten der Hochschule. Das jüngste vom Initiativkreis organisierte Campusgespräch floppte nach einer Pannenserie in der Hochschule - und könnte deshalb das letzte in der FH gewesen sein.
Erfahrungen im Ausland sind im Studium wichtig. Die Hochschule Niederrhein hat internationale Kontakte zu Hochschulen. Die nutzten Studenten des Fachbereichs Wirtschaft zu Aufenthalten in Finnland und Russland.
Die Hochschule Niederrhein plant mehr Forschungsprojekte für den Mittelstand und will sich auf diese Weise in der Region stärker als Partner positionieren. Das erklärte gestern der Rektor der Hochschule Niederrhein, Professor Hermann Ostendorf.
Das Gezerre um die Besetzung des neuen Hochschulrats der Hochschule Niederrhein, in dem externe Persönlichkeiten über Strategien und Personen der Hochschule mitentscheiden, hat begonnen. Der amtierende Rektor Hermann Ostendorf will in dem Gremium eine zu starke Einflussnahme der Wirtschaft verhindern. Doch bei der Besetzung spielt er keine Rolle.
Studienzeit - die beste Zeit, um seine Heimat und seine Eltern hinter sich zu lassen, etwas Neues anzufangen, endlich auf eigenen Füßen zu stehen und endlose Partys zu feiern. Und keiner meckert, wenn man erst um sechs Uhr morgens nach Hause kommt. Das klingt doch verlockend, oder? „Nein“, sagt Touran Fassihifar. Die 19-Jährige bekommt ihr Abiturzeugnis ausgehändigt, doch danach zieht es sie nicht in die weite Welt. Sie bleibt in Mönchengladbach und beginnt im Oktober das Studium in Sozialer Arbeit an der Hochschule Niederrhein.
Waldemar Burkhardt ist der erste Student der Hochschule Niederrhein, der sich mit dem Titel „Aktienhändler“ schmücken darf. Das rasante Geschehen an der Börse ist für den 28-Jährigen eine Leidenschaft.
Firmen wie Gerry Weber, Hugo Boss und Klaus Steilmann kommen zur Mode- und Textilmesse „MG zieht an“ im Mai nach Gladbach. Die Schau soll zur bedeutendsten Nachwuchsveranstaltung in Deutschland aufsteigen.
Wenn es nach den Veranstaltern geht, kann es für die wichtigste Nachwuchsveranstaltung der deutschen Mode- und Textilwirtschaft nur einen Standort geben: Mönchengladbach. Wo sonst studieren 1800 junge Leute an Europas größter Ausbildungseinrichtung Mode, Design oder Textiltechnik? Wo sonst bieten Textil-Unternehmen die gesamte Produktionskette vom Garn bis zum fertigen Kleidungsstück oder technischen Textil an? Und wo sonst sitzen weltbekannte Mode- und Textilfirmen wie Alberto, Gardeur, Van Laack, Aunde, Saurer, Trützschler oder A. Monforts?
Die Hochschule Niederrhein nimmt in den nächsten vier Jahren 800 Studenten zusätzlich auf. Fünf Millionen Euro bekommt sie dafür vom Land. Ein Nutznießer ist der Fachbereich Textil. Die Zulassung wird erleichtert.
Erstmals präsentieren Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik ihre Arbeiten in Cafés und Restaurants der Stadt. Im Vorfeld der Messe „MG zieht an“ wirbt die Hochschule für ihre kreative Branche.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatte Uwe Schmitz, Geschäftsführer des Altstadt-Cafés Graefen + König, noch schnell die Wand neu gepinselt. Schließlich sollen die hübschen Modefotos der noch viel hübscheren Studierenden nichts von ihrem Glanz verlieren.
Am 11. und 12. Mai präsentiert sich die Textilbranche bei der Nachwuchsmesse „MG zieht an" in den Räumen der Hochschule Niederrhein. Wir sprachen mit Wirtschaftsförderer Dr. Ulrich Schückhaus und Dekanin Professor Dr. Marie-Louise Klotz über die Messe und Mönchengladbach als Textilstandort.
Jil Sander, Janosch, Peter Lindbergh - weltbekannte Berühmtheiten, die eine Sache gemeinsam haben: Sie alle begannen ihre Karriere als Studenten an der Hochschule Niederrhein.
krefeld/mönchengladbach Für Ursula Scherer ist er immer „der Pitt“ geblieben. Und wenn sie von ihrem guten Freund „Pitt“ erzählt, dann ist damit kein geringerer gemeint, als der weltberühmte Modefotograph Peter Lindbergh. „Als Studenten zogen wir abends gemeinsam los, und Pitt spielte Schlagzeug im Jazzkeller, der angesagteste Club der 60er“, erzählt Scherer, die heute Honorarprofessorin an der Hochschule Niederrhein ist. In den bewegten 60er Jahren hat sie gemeinsam mit dem Starfotografen an der Werkkunstschule studiert. In Krefeld.
Der Zonta-Club Mönchengladbach II vergibt am 11. Februar den mit 1500 Euro dotierten Förderpreis an Denise Kempa, Absolventin der Hochschule Niederrhein. Die 25-Jährige studierte Design-Ingenieurswissenschaften im Bereich Textil und erreichte dort nicht nur ausgezeichnete fachliche Leistungen, sondern fiel vor allem durch ihr soziales Engagement auf.