
Wirtschaftswissenschaftler aus Aachen und Bonn haben herausgefunden, dass - entgegen der weitläufigen Meinung - eBay-Auktionen, die in den Abendstunden enden, weniger einbringen, als die, die zur den besten Arbeitszeit enden.
Zu begründen ist dies dadurch, dass abends zwar viele Berufstätige bei eBay unterwegs sind, dies auch eine erhöhte Nachfrage mit sich zieht, jedoch dies wiederum keinen erhöhten Umsatz zur Folge hat. Im Gegenteil: durch das vermehrte Enden von Auktionen in den Abendstunden werden die Preise durch das erhöhte Angebot nach unten gedrückt, da die einzelnen Mitbewerber sich versuchen zu unterbieten.
Die Wissenschaftler hatten für die Studie über 300 Versteigerungen von sechs populären Filmen auf DVD ausgewertet. Dabei richteten sie ihren Blick auf den Erlös und darauf, wie der Verkäufer von Bietern aus vorherigen Geschäften bewertet wurde.
Das oben erwähnte Unterbieten der Mitbewerber führt zu einem immer weiterführenden Konkurrenzkampf, der - unserer Meinung nach - bei eBay besonders im unteren Preissegment zu einem erheblichen Qualitätsverlust führt. Da wir als Gewerbetreibende einen gewissen Überblick über Händlerpreise etc. haben, ist uns aufgefallen, dass einige Artikel bei eBay für einen niedrigeren Preis verkauft werden (brutto an Endkunden), als für den Preis für den wir den Artikel (netto) beim Händler einkaufen könnten.
Auf Deutsch können solche Händler also rein rechnerisch keinen Gewinn durch den reinen Verkauf der Artikel erwirtschaften, sondern nur durch den meist überhöhten Versandpreis. Unserer Meinung nach ist dies auch der Grund, warum viele eBay-Händler, die mitunter auch einen eigenen Online-Shop betreiben, in diesem ihre Artikel zu einem wesentlich höheren Preis verkaufen, als bei eBay.
This entry was posted on Aug 01, 2006 at 13:45:06 and is filed under Sonstiges. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed, or leave a response (below) .
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