Archiv für: Oktober 2006

Unterschiede zwischen Windows und UNIX/Linux

Oktober 25th, 2006 Autor: Axel Rothenbücher -

Phillip Kroll erläutert im Bioinformatik Blog die Unterschiede zwischen Windows und UNIX/Linux:

>> Einzel- und Mehrbenutzersysteme
>> Das Dateisystem
>> Zugriffsrechte
>> Der Desktop
>> Programme - Server und Client
>> Die Kommandozeile
>> ASCII und Binär

Besonders interessant sind hierbei auch die generellen Vor- und Nachteile zwischen Closed Source (hier Windows) und Open Source (hier Linux). Diese lassen sich aus den folgenden Artikeln ableiten:

>> Vorteile von kommerziellen Content Management Systemen (Windows)
>> Vorteile von Open Source Content Management Systemen (Linux)

Permalink

Dateien in JPEG's verstecken...

Oktober 24th, 2006 Autor: Axel Rothenbücher -

An dieser Stelle möchten wir kurz erläutern, wie man Dateien nur mit Hilfe von Windows 2000/XP (vielleicht auch in späteren Versionen) in anderen Dateien verstecken kann.

Die folgenden Hilfsmittel werden benötigt:

  • Windows 2000/XP
  • WinRAR
  • Gundwissen im Umgang mit dem "Command Prompt"

1. Bitte legen Sie auf dem Laufwerk c:\ ein neues Verzeichnis an, damit Sie es in den nächsten Schritten ein wenig leichter haben. An dieser Stelle nennen wir unser neues Verzeichnis c:\hidden_file.

2. Kopieren Sie in das Verzeichnis c:\hidden_file ein JPEG-Bild, das als Versteck dienen soll, und nennen Sie dieses Bild image.jpg.

3. Erstellen Sie in diesem Verzeichnis eine Text-Datei mit dem Namen hidden.txt. Schreiben Sie in die soeben erstellte Datei einen beliebigen Text.

4. Benutzen Sie WinRAR, um die Datei hidden.txt in ein RAR-Archiv zu packen. Nennen Sie dieses Archiv hidden.txt.rar.

5. Nun sollten sich im Verzeichnis c:\hidden_file drei Dateien befinden: image.jpg, hidden.txt und hidden.txt.rar.

6. Öffnen Sie den "Command Prompt" (START -> Ausführen -> cmd). Wechseln Sie ggf. zum Verzeichnis c:\hidden_file und tippen Sie den folgenden Befehl ein:

copy /b image.jpg + hidden.txt.rar image_plus.jpg.

7. Nun befindet sich im Verzeichnis c:\hidden_file eine weitere Datei: image_plus.jpg. Wenn Sie diese wie üblich per Doppelklick öffnen, wird Ihnen das eigentliche Bild angezeigt. Wenn Sie die gleiche Datei nun in WinRAR öffnen, so werden Sie sehen, dass das Bild zusätzlich auch ein RAR-Archiv ist, welches die Datei hidden.txt enthält.

Permalink

Bookmarklets, Favelets und Snippets

Oktober 23rd, 2006 Autor: Axel Rothenbücher -

Im Dr. Web Weblog habe ich heute einen Artikel über Bookmarklets, Favelets und Snippets gelesen. Das ist alles sehr interessant (besonders die Anzahl der Links)... man staunt immer wieder, was das Internet für Überraschungen vorzaubert.

Wer sie schon mal benutzt hat, wird ohne sie nicht mehr auskommen können. Bookmarklets, auch Favelets genannt, sind Javascript-Snippets, die als Lesezeichen in einem Browser abgelegt werden und zu einem effizienteren Webworking und erhöhter Produktivität beitragen. Doch wer sich im Netz umschaut, wird schnell feststellen, dass es Tausende verschiedener Bookmarklets gibt, die für verschiedene Zwecke in verschiedenen Browsern eingesetzt werden. Wir haben die nützlichsten ausgesucht, neue geschrieben und in einer Liste zusammengestellt. In den eckigen Klammern findet man die Quelle, auf der das Bookmarklet und seine Beschreibung zu finden sind. [...]

>> Zum original Artikel auf drweb.de

Permalink

Die Zukunft der IT-Welt

Oktober 11th, 2006 Autor: Axel Rothenbücher -

Die Entwicklungen und Trends der letzten Jahre haben den zukünftigen Weg der IT-Industrie erahnen lassen: Desktop-PCs im klassischen Sinne - wenn man in dieser Industrie überhaupt von Klassik reden kann - werden in naher Zukunft nicht mehr existieren.

Einen heutigen Desktop-PC möchten wir dabei als einen PC definieren, der die üblichen Bürotätigkeiten, also u.a. das Verfassen von Textdokumenten, das Bearbeiten von Excel-Sheets, das Schreiben von eMails, die Verwaltung von Adressdaten und natürlich das Surfen im Internet, bewältigen kann.

Die Vorteile eines Desktop-PCs

Zum einen kann ein Desktop-PC auch unabhängig von firmeninternen Netzwerken als Stand-Alone-Gerät (offline) verwendet werden. Dieser Vorteil wird jedoch dadurch gemindert, dass in den meisten Unternehmen, in denen PCs zum Einsatz kommen, sämtliche Daten zentral im Netzwerk gespeichert werden. Dabei ist die Software, die der Anwender benötigt um seine Arbeit zu bewältigen, lokal auf dem System installiert (z.B. Office-Anwendungen). Der Anwender könnte also Dateien bearbeiten, allerdings ist er ohne Netzwerk sehr stark eingeschränkt.
Zum anderen können Desktop-PCs individuell für die jeweiligen Abteilungen bzw. Mitarbeitern eingerichtet werden. So kann z.B. bei einem CAD-Zeichner eine leistungsfähigere Grafikkarte installiert werden.

Die Nachteile eines Desktop-PCs

Der eindeutige Nachteil eines klassischen Desktop-PCs ist die dezentrale Installation der Anwendungssoftware. In einem Firmennetzwerk muss jeder PC mit der für den Arbeitsplatz notwendigen Software ausgestattet werden. Dieser Nachteil wird potenziert, wenn ein Update für die installierte Software aufgespielt werden muss. Jeder Computer muss hierbei einzeln bearbeitet werden. Zwar wird der Aufwand durch Installations-Tools für Netzwerke verringert, jedoch bietet jede einzelne Installation immer noch genügend Fehlerquellen, um dem Administrator das Leben schwer zu machen. Desweiteren können Probleme dadurch auftreten, dass Computer bei einem Update übersehen/vergessen werden, weil diese z.B. von Außendienstmitarbeitern benutzt werden, die nicht immer im Hause sind.

Die Lösung

Das Internet bietet für die Lösung dieser Problematiken interessante Software, die sich unserer Meinung nach mittel- bis langfristig etablieren werden. Schon seit einigen Jahren existieren im Internet sog. Application Service Provider (ASP), die u.a. genau die oben angesprochenen Dienste online anbieten. Für den Anwender bedeutet das z.B., dass lokal auf seinem Desktop-PC keine Office-Anwendungen mehr installiert werden muss. Stattdessen öffnet er seinen handelsüblichen Browser, besucht sein Internet-Interface, meldet sich dort an und kann sofort online z.B. seine Excel-Sheets bearbeiten. Üblicherweise sind die Daten zentral auf einem Server gespeichert, so dass dem Anwender die Möglichkeit gegeben ist, dass er von jedem Ort der Welt auf seine Daten zugreifen kann.

Der Vorteil liegt hierbei eindeutig auf der Hand. Der ASP installiert nur eine Version der verwendeten Software zentral auf einem Server. Der Anwender bzw. dessen Unternehmen braucht keine Kapazitäten mehr zu investieren, um Updates durchzuführen. Seitens des ASP muss nur ein Update (pro Kunde z.B.) durchführen und jeder Anwender arbeitet bei seinem nächsten Login mit der aktuellsten Softwareversion.

Kritiker merken an, dass durch die Verwendung des Internets erhebliche Sicherheitslücken entstehen, da die Datenübertragung via HTTP „immer angezapft werden kann“ und deswegen für sensible Daten ungeeignet ist. Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Allerdings hat sich in der letzten Zeit auch die Sicherheit im Internet erheblich gesteigert (Stichworte: SSL, Public Key Infrastrukturen, verschlüsselte Datenübertragung). Dieses Gegenargument kann deswegen mit gutem Gewissen abgeschwächt werden, allerdings darf es nie außer Acht gelassen werden.

Ein ASP kann jedoch, um die möglichen Sicherheitslücken im Internet komplett zu umgehen, seine Dienste auch im firmeninternen Extranet installieren. Der Investitionsaufwand hält sich dabei in Grenzen, da für die meisten Dienste ein üblicher Webserver ausreicht.

Permalink

Open-Source-Marketing - ein schlafender Riese erwacht

Oktober 2nd, 2006 Autor: Axel Rothenbücher -

Open Source Jahrbuch 2005

Im Open Source Jahrbuch 2006 finden sich viele Interessante Artikel über die Open Source Welt. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit modernen Formen des Marketings in Verbindung mit dem Open Source-Gedanken.

Die klassische Massenkommunikation ist an einem Wendepunkt: Die traditionell einseitige Konsumentenansprache (Unternehmen -> potentieller Kunde) funktioniert immer seltener. Immer mehr Konsumenten schalten ab, wenn sie ungewollt mit Werbung konfrontiert werden oder sehen die klassischen Kommunikationsmaßnahmen der Unternehmen sogar generell als Belästigung an. Dabei hat das Interesse an Produkten und Dienstleistungen im Allgemeinen natürlich nicht nachgelassen. Die klassischen Kommunikationsstrategien und -aktivitäten scheinen einfach nicht mehr im Einklang mit dem Lebensstil vieler Konsumenten zu sein. Der nachfolgende Beitrag zeigt Mittel und Wege auf, das Spannungsverhältnis zwischen Konsumenten und klassischen Marketingmaßnahmen mit Hilfe des Open-Source-Gedanken zu lösen. Hierzu wird zunächst am Beispiel des Browsers Firefox gezeigt, dass die komplexen Mechanismen strategischer Marketingplanung und operativer Maßnahmenumsetzung im Sinne eines Open-Source-Projektes gemeinschaftlich, parallel und relativ unstrukturiert durchgeführt werden können. Darauf aufbauend wird das Konzept eines Open-Source-Marketings vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden Bedingungen für die effektive Umsetzung von Marketingprozessen im Sinne des Open-Source-Gedankens vorgestellt und anhand vieler praktischer Beispiele - unter anderem Apple, VW oder Budweiser - werden motivationsbedingte Erfordernisse für eine effziente Integration von Konsumenten in die Planung und Umsetzung der Vermarktungs- und Absatzprozesse von Produkten und Dienstleistungen untersucht.

>> Zum Artikel von Klaus-Peter Wiedmann und Sascha Langner

Permalink

Navigation


Suche